Smart Cities durch Smart Grids

14.10.2020

Der Reiz der Stadt wird zunehmend attraktiver, weshalb immer häufiger von einer scheinbar unaufhaltbaren Urbanisierung die Rede ist. Die steigende Zahl urbaner Ballungsgebiete – in Kombination mit einer voranschreitenden Energiewende und Trends wie der digitalen Transformation oder Elektromobilität – stellt dabei einige neue Herausforderungen an bestehende städtische Systeme. Um sich diesen anzunehmen, steht das vielseitige Lösungskonzept der „Smart City“ bereit. Mit Effizienzsteigerung, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Komfort im Blick, gilt es demzufolge eine Reihe wichtiger Bereiche städtischer Infrastrukturen wie Gebäudetechnik, Mobilität, öffentliche Dienstleistungen oder auch Wasser- und Energieversorgung zu vernetzen und mit digitaler Intelligenz auszustatten.

Besonders die Themen rund um Elektrizität, Energieerzeugung und -verteilung sowie Speicherung nehmen zur Realisierung von Smart Cities eine Schlüsselrolle ein. Denn die verstärkte Nutzung dezentraler und regenerativer Energiequellen, deren Ertragsleistung sich bekanntermaßen in Abhängigkeit von Wetter, Jahres- und Tageszeit definiert, erfordert ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Nur so lassen sich Versorgungsengpässe wirksam vermeiden. Mithilfe von intelligenten Stromnetzen, sogenannten Smart Grids, ist es jedoch auf der Grundlage der Messdaten digitaler Stromzähler sowie Netzwerk-Managementlösungen möglich, Energieproduktion, -verbrauch und -speicherung dank flexibler Laststeuerung präzise aufeinander abzustimmen und damit den Erzeugungsschwankungen der Erneuerbaren entgegenzuwirken.

Dieser Artikel beruht in Teilen auf folgender Pressemeldung: https://www.pressebox.de/pressemitteilung/schneider-electric-gmbh/Smart-Cities-dank-Smart-Grids/boxid/1023525